Trainieren mit Kiwi – Das Gewinner-Erlebnis!
Wenn Leidenschaft auf Erfahrung trifft: Im Rahmen unseres großen NK-4 Gewinnspiels durfte der glückliche Gewinner Marc B. eine exklusive Trainingswoche im wunderschönen ROBINSON Sarigerme Park, inklusive Teilnahme am Tennis Camp Kiwi mit Tennisprofi Nicolas Kiefer, erleben. Intensive Trainingseinheiten, wertvolle Tipps vom ehemaligen Weltklassespieler und gemeinsame Stunden machte die Woche zu einem ganz besonderen Highlight.
Wie es war, mit Kiwi auf dem Platz zu stehen, welche Eindrücke geblieben sind und warum das Camp mehr war als nur Training, das erzählt unser Gewinner hier aus erster Hand.
Wo Tennis auf Urlaub trifft
– Meine Woche im NK-4 Camp
Nachdem ich bereits im letzten Jahr beim NK-4 Masters im ROBINSON Sarigerme Park dabei sein durfte, war ich auch dieses Jahr wieder bei mehreren Turnieren der NK-4 Serie am Start. Die Turniere sind für mich inzwischen fester Bestandteil meines Tennisjahres – sportlich anspruchsvoll, hervorragend organisiert und immer eine gute Gelegenheit, andere Tennisbegeisterte Spieler kennenzulernen.
Als ich dann erfuhr, dass ich durch die Verlosung unter Vielspielern (mindestens 4 Turniere), eine Woche Tennis Camp mit Nicolas Kiefer sowie den Trainern Jens und Tim gewonnen habe, war die Freude riesig. Vom 31.10. bis 07.11. ging es also wieder nach Sarigerme – diesmal als Campteilnehmer. Was für ein Glück!
Tag 1 – Ankommen und Einspielen
Schon bei der Ankunft im ROBINSON Sarigerme Park, stellte sich sofort ein vertrautes Gefühl ein. Das Gelände kannte ich noch gut vom letzten Jahr, und bei 23 Grad und Sonnenschein fiel das Ankommen leicht.
Noch am Nachmittag zog es mich auf den Tennisplatz – eine erste lockere Einheit zum Einschlagen stand an. Spielerisch war das Ganze eher durchwachsen, aber nach der langen Anreise und dem ersten Tag auf Sand darf man sich ja noch ein bisschen einspielen.
Am Abend gab es ein erstes Treffen der bereits angereisten Teilnehmer an der Bar, zum offiziellen Auftakt. Das Trainerteam – Kiwi, Jens und Tim – stellte sich vor und gab einen Überblick über den Ablauf der kommenden Tage.
Tag 2 – Kennenlernen auf dem Court
Pünktlich um 9:00 Uhr ging’s am Samstag los. Und wieder: perfektes Tenniswetter – 22 Grad, Sonne, kein Wind, keine Ausreden. Nach einer kurzen Einweisung hieß es: Einspielen, durchmischen, Punkte spielen, sich im Doppel ausprobieren – alles unter den wachsamen Augen der Trainer, die sich ein Bild von unserem Spielniveau machten, um uns für die Trainingsgruppen einzuteilen.
Insgesamt wurden neun Gruppen gebildet, die in den folgenden Tagen jeweils zu unterschiedlichen Zeiten trainierten: Die ersten drei Gruppen starteten um 8:30 Uhr, die nächsten drei um 10:00 Uhr und die letzten drei um 11:30 Uhr. Die Startzeiten rotieren, sodass jeder mal früher und mal in der Mittagshitze auf den Platz durfte.
Nach 90 Minuten Training hatten einige von uns noch nicht genug – oder wollten einfach nicht zugeben, dass sie schon Muskelkater spürten. Also hängte ich mit einem weiteren Campteilnehmer noch 90 Minuten dran.
Zur Krönung des Tages gab’s am Nachmittag noch eine Stunde Paddletennis – weil man ja nicht genug Schläger in der Hand haben kann. Danach war mein Bewegungsapparat allerdings der Meinung, dass das jetzt auch wirklich gereicht hätte. Am Abend wurde schließlich der Aushang mit den Trainingsgruppen veröffentlicht – damit war klar, wer wann mit wem auf dem Platz stehen würde. Für mich bedeutete das: früh raus, Schuhe schnüren und hoffen, dass sich die Beine über Nacht wieder regenerieren.
Tag 3 & 4 – Grundschläge im Fokus
Der erste offizielle Trainingstag begann mit dem Klassiker: Vorhand, Rückhand und der ewigen Frage, warum der Ball nie da landet, wo man ihn hinhaben will. Das Camp ist clever organisiert – drei Trainer, drei Gruppen, dreißig Minuten pro Coach.
Tim übernahm den Warm-up-Part. Ein paar Runden um den Platz, Sidesteps, Schultern kreisen – das volle Programm für ambitionierte Hobbyathleten und solche, die es werden wollen. Danach ging’s ans Eingemachte: tiefe Bälle, in die Kniee gehen, durchziehen. Rückhand umlaufen, Abstand finden, Vorhand übers Netz hämmern. Zum Abschluss wurden noch Punkte ausgespielt – eine gute Gelegenheit, das Gelernte direkt unter Wettkampfbedingungen umzusetzen.
Der zweite Trainingstag widmete sich ganz dem Thema Volleyspiel. Tiefe Volleys, schnelle Reaktionen am Netz und das Verhalten in Punktspielsituationen standen im Mittelpunkt. Gefordert waren vor allem Präzision, Timing und ein gutes Auge – denn am Netz bleibt wenig Zeit zum Nachdenken. Die Übungen waren intensiv, aber durchdacht aufgebaut, sodass man sich sowohl technisch als auch taktisch weiterentwickeln konnte.
Tag 5 & 6 – Zwischen Angriff und Aufschlag
Die folgenden beiden Tage standen ganz im Zeichen der Spielstrategie. Am fünften Tag ging es um das Wechselspiel zwischen Angriff und Verteidigung – jene Situationen, in denen man entweder den Punkt macht oder sich mit kluger Bewegung und Übersicht wieder ins Spiel zurückkämpft. Überlobt werden, retten, neu positionieren. Angriffsbälle setzen, ans Netz gehen, den Punkt abschließen. Dazu gab es intensive Doppelübungen mit einem Team am Netz und dem anderen an der Grundlinie. Am Netz zählte nicht nur die Schlagtechnik, sondern auch das gegenseitige Verständnis – denn ein gut getimtes „Ich hab ihn!“ war nur dann hilfreich, wenn es auch stimmte.
Der sechste Tag widmete sich der Spieleröffnung: Aufschlag, Return und – nicht zu unterschätzen – dem zweiten Ball. Denn dieser entscheidet oft, ob man den Punkt kontrolliert oder direkt wieder in die Defensive gerät. Kiwi, Jens und Tim zeigten uns, wie man den Ballwechsel von Beginn an strukturiert und mit klarem Plan in den Punkt startet.
Am Abend des vierten Tages traf sich das gesamte Tenniscamp zum gemeinsamen Abendessen – eine schöne Gelegenheit, sich auch abseits des Platzes auszutauschen. Das Essen bei ROBINSON ist ohnehin ein absolutes Highlight: Das Buffet bietet eine beeindruckende Vielfalt, von frischem Fisch und Fleisch über orientalische Spezialitäten bis hin zu Pasta, Salaten und Desserts. Jeder findet hier sein Lieblingsgericht – und das in exzellenter Qualität.
Tag 7 – König des Platzes & Galaabend
Am letzten Tag wurden wir noch einmal von den Trainern in Doppelpärchen zugewiesen. Nach dem Warmspielen und einigen Übungen ging es in die finale Challenge: Wer wird „König des Platzes“? Es wurde gespielt, gelacht, geschwitzt – und am Ende war klar: Der wahre König ist der, der noch stehen kann.
Am Nachmittag folgte dann ein kleines Doppelturnier. Ich spielte gemeinsam mit einem anderen der Camp-Teilnehmer und wir konnten den Sieg für uns verbuchen – sicherlich nicht zuletzt dank der vielen hilfreichen Tipps und Impulse aus dem Camp :)
Der krönende Abschluss war der Galaabend. Die drei Trainer hielten persönliche Abschlussworte, und jeder Teilnehmer bekam eine eigens signierte Autogrammkarte von Kiwi – ein schönes Andenken an eine intensive Woche. Danach stürzten wir uns ein letztes Mal auf das fantastische Buffet, das uns die ganze Woche über verwöhnt hatte.
An einigen Abenden gab es auch Shows – mal vom Robinson-Team selbst, mal von externen Künstlern. Besonders in Erinnerung bleibt eine HipHop-Gruppe aus den Philippinen, die mit ihrer Performance für offene Münder und wippende Füße sorgte.




